Was ist systemische Therapie?

 

 

Die systemische Therapie ist eine Gesprächstherapie in der, angelehnt an Ihre Ziele, durch eine ressourcen- und lösungsorientierte Gesprächsführung neue Perspektiven und Lösungswege entwickelt werden können.

 

Dabei gilt die Annahme, dass auch unerwünschtes Verhalten oder destruktive Muster grundsätzlich Lösungsversuche und Reaktionen auf schwierige Umstände sind bzw. waren. Im Laufe der Zeit können sich diese allerdings eingeschliffen haben, nicht mehr adäquat sein und nun Probleme verursachen wie z.B.:

 

  • Beziehungsprobleme, destruktive Beziehungen, Trennungen
  • Geringes Selbstwertgefühl und geringe Selbstakzeptanz
  • Mangelhafte Stressbewältigung, Blockaden
  • Schwierigkeiten im Umgang mit Mitmenschen, Kolleg*innen am Arbeitsplatz
  • Burnout
  • Konflikte mit der Familie
  • Psychische Erkrankungen wie Depressionen, Essstörungen, Angststörungen und psychosomatische Beschwerden.

 

Innerhalb der Therapie ist es möglich in Form von Gesprächen und anhand verschiedener Methoden, wie z.B. der Genorgammarbeit oder der Arbeit mit dem Inneren Team, die Herkunft und die Zusammenhänge dieser Probleme herauszuarbeiten, um die dahinterstehende Dynamik besser verstehen zu können und aus dieser Erkenntnis heraus, neue Lösungswege zu entwickeln.

 

Die systemische Therapie bietet dabei ein breites Spektrum an Methoden, die individuell passend auf jeden Menschen anwendbar sind.

    

Gemeinsam mit Ihnen möchte ich herausfinden, welche Lösungsstrategien Sie für sich in den verschiedenen Lebenslagen schon gefunden haben, welche noch und wieso sinnvoll sind - oder vielleicht auch nicht, welche Ressourcen in Ihnen schlummern und nur noch ans Licht gebracht werden müssen.

 

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat im November 2018 den Nutzen und die medizinische Notwendigkeit der systemischen Therapie bei Erwachsenen als Psychotherapieverfahren anerkannt.