Was ist systemische Therapie?

Der Gemeinsame Bundesausschuss

(G-BA) hat im November 2018 den Nutzen und die medizinische Notwendigkeit der systemischen Therapie bei Erwachsenen als Psychotherapieverfahren anerkannt.

     


Die systemische Therapie ist eine Form der Gesprächstherapie in der, angelehnt an Ihre Ziele, durch eine ressourcen- und lösungsorientierte Gesprächsführung neue Perspektiven und Lösungswege entwickelt werden können.

Dabei gilt die Annahme, dass auch z.B. psychische Erkrankungen,  oder destruktive Muster grundsätzlich Lösungsversuche und Reaktionen des Menschens auf schwierige Umstände sind bzw. waren. Im Laufe der Zeit können sich diese allerdings verfestigt haben, nicht mehr adäquat sein und nun Probleme verursachen wie z.B.:

  • Beziehungsprobleme, häufige Trennungen
  • Geringes Selbstwertgefühl und Selbstakzeptanz (z.B. Selbstzweifel)
  • Mangelhafte Stressbewältigung, Blockaden
  • Schwierigkeiten im Umgang mit Mitmenschen, Kolleg*innen am Arbeitsplatz
  • Burnout
  • Konflikte mit der Familie und Freunden
  • Psychische Erkrankungen wie Depressionen, Essstörungen, Angststörungen und psychosomatische Beschwerden.
  • u.a.

Die systemische Therapie bietet ein breites Spektrum an Methoden, die individuell passend auf jeden Menschen anwendbar sind.